1962
Die ersten eigenen Zeilen
Gabriele und ihr Mann pflanzen die ersten Reben am Ortsrand von Mommenheim. Der Wein geht fassweise an Nachbarn – Flaschen gibt es nur zu Familienfesten.
Familienweingut · Mommenheim · Rheinhessen
Peter und Julia Roßbach bewirtschaften ihre Lagen rund um Mommenheim selbst – vom Rebschnitt im Januar bis zur Abfüllung im Frühjahr. Was dabei entsteht, verkaufen wir direkt: ohne Zwischenhandel, ohne Umweg.
Weinberater
Wie mögen Sie Ihren Wein am liebsten?
Welche Farbe steht meistens auf dem Tisch?
Wofür brauchen Sie den Wein?
Das würden wir Ihnen einschenken:
Shop
Pakete
Wenn die Auswahl zu groß ist: drei Kisten, die wir selbst verschenken würden.
6 Flaschen, drei Sorten, ein Abend Klarheit.
46,90 € 50,60 €
6 Flaschen quer durch Weiß, Rosé und Rot – unser meistbestelltes Paket.
42,90 € 45,20 €
Drei Flaschen im Holzkistchen, mit handgeschriebener Karte.
26,90 € 28,30 €
Über uns
1962
Gabriele und ihr Mann pflanzen die ersten Reben am Ortsrand von Mommenheim. Der Wein geht fassweise an Nachbarn – Flaschen gibt es nur zu Familienfesten.
1998
Peter führt das Weingut über zwei Jahrzehnte im Nebenerwerb: Feierabende im Weinberg, Wochenenden im Keller, Urlaub zur Lese. Begleitet von einem Hund, der jede Zeile kennt.
2010
Statt Fassweinverkauf: eigene Flaschen, eigene Kundschaft. Ulrike übernimmt Büro, Bestellungen und Betreuung – der Grundstein für alles, was heute im Shop passiert.
2020
Tochter Julia war beruflich längst woanders unterwegs. Dann kündigt sie, beginnt eine Ausbildung zur Winzerin und steht wieder in dem Keller, in dem sie aufgewachsen ist – diesmal mit Schlauch und Reinigungsmittel.
2023
Julia schließt die Ausbildung ab und geht für ein Praxisjahr in ein anderes rheinhessisches Familienweingut. Man lernt den eigenen Betrieb am besten kennen, indem man einen anderen sieht.
2025
Die Weiterbildung zur Wirtschafterin für Weinbau und Oenologie in Oppenheim schließt Julia im Juli 2025 mit Auszeichnung ab – als eine der Jahrgangsbesten und zusätzlich für ihre Teamfähigkeit geehrt. Seit Herbst folgt die Technikerschule in Bad Kreuznach.
Heute
Peter und Julia führen das Weingut gemeinsam: Weinberg, Keller und Entscheidungen werden geteilt, Ulrike hält Organisation und Verkauf zusammen. Was dabei entsteht, steht weiter oben zum Bestellen.
Terroir
Warum unser Riesling salzig schmeckt und der Chardonnay cremig: Es liegt an dem, was unter den Reben liegt.
Schicht 01 · Humus
Zwischen jeder zweiten Zeile wächst eine Einsaat aus Klee, Wicke und Kräutern. Sie hält den Boden bei Starkregen fest, füttert die Regenwürmer und spart uns Stickstoff aus dem Sack.
Schicht 02 · Löss
Rheinhessens Löss ist feiner Staub aus der Eiszeit. Er hält Wasser wie ein Schwamm – der Grund, warum unsere Burgunder auch in trockenen Sommern ohne Bewässerung auskommen.
Schicht 03 · Kalkstein
Ab etwa achtzig Zentimetern stößt der Spaten auf Kalk. Reben, deren Wurzeln dort ankommen, geben Weine mit straffer Säure und diesem feinen mineralischen Zug im Nachhall.
Schicht 04 · Ton
Ganz unten liegt Ton – kühl, dicht, wasserführend. In Jahren wie 2022 war das der Unterschied zwischen gestressten Reben und einer entspannten Lese.
Das Fasslager
Jedes Fass trägt eine Kreidenotiz: Lage, Jahrgang, Datum des Abstichs. Vier davon erzählen den Weg eines Jahrgangs vom Most bis zur Flasche.
I
Wir lesen in mehreren Durchgängen. Was noch nicht reif ist, bleibt hängen und wird eine Woche später geholt – das kostet Zeit und rettet Jahrgänge.
Mommenheim · 22. September · 92° Oechsle
II
Chardonnay und Spätburgunder starten mit den Hefen, die aus dem Weinberg mitkommen. Das dauert länger und ist unbequemer – schmeckt aber nach diesem Ort und nicht nach Katalog.
Fass 2232 · Spätburgunder · Oberer Boden
III
Vier bis acht Monate bleiben die Weißweine auf der Hefe, ohne Eile und ohne Schönungsmittel, die man später schmecken würde. Textur entsteht durch Zeit, nicht durch Zusatz.
Chardonnay · Abstich 14. März
IV
Gefüllt wird bei uns im Hof, in Etappen über das Jahr verteilt. So kommt jeder Wein dann in die Flasche, wenn er so weit ist – nicht, wenn der Kalender es sagt.
A.P.-Nr. 4 378 203 002 25 · Riesling 2024
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Handwerk
Kein romantisches Bild, aber die Wahrheit: Sauberkeit ist im Keller die halbe Qualität. Der Rest sind Geduld, ein verlässlicher Gaumen und die Bereitschaft, einen Wein länger liegen zu lassen, als es betriebswirtschaftlich bequem wäre.
Kundenstimmen
★★★★★
„Der Müller-Thurgau steht bei uns fest im Kühlschrank. Bestellung Montag raus, Mittwoch war die Kiste da.“
A. Weber, Mainz★★★★★
„Wir waren zur Verkostung da und haben zwei Stunden am Tisch gesessen. Seitdem bestellen wir dreimal im Jahr.“
Familie Krämer, Darmstadt★★★★☆
„Der Dornfelder Reserve ist sein Geld wert. Beim Sauvignon Blanc bin ich noch unentschieden – aber das ist Geschmackssache.“
M. Roth, FrankfurtBeispielhafte Darstellung. Im Livebetrieb werden hier echte, geprüfte Bewertungen eingebunden – Voraussetzung für die Sternedarstellung in Google.
Besuchen
Wir sind ein kleiner Betrieb ohne feste Verkaufszeiten: Wenn im Weinberg gearbeitet wird, steht niemand im Verkaufsraum. Ein Anruf genügt – dann eine Stunde am großen Tisch, sechs bis acht Weine und die Möglichkeit, alles zu fragen.
Häufige Fragen
Innerhalb Deutschlands 2–4 Werktage. Der Versand kostet 6,90 € pro Bestellung, ab 120 € Warenwert liefern wir kostenfrei. In andere EU-Länder liefern wir auf Anfrage.
Ja. Ab sechs Flaschen versenden wir jede beliebige Kombination aus dem Sortiment in einer Kiste.
Ungeöffnete Flaschen nehmen wir innerhalb von 14 Tagen zurück. Bei einer geöffneten Flasche rufen Sie am besten an – wir finden eine Lösung.
Sehr gerne, nach telefonischer Absprache unter 06138 1743. Wir nehmen uns dann rund eine Stunde Zeit für sechs bis acht Weine.